Gemeinsam mit der Stiftung CLUB OF HAMBURG und der Initiative „DIALOG Kirche und Wirtschaft HAMBURG“ lud die Handelskammer Hamburg am Mittwoch, 14. August, ein zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Kulturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft“. Reinhold von Eben-Worlée (Verband „Die Familienunternehmer“), Helena Peltonen-Gassmann (Transparency International) und Hauke Harders (Hamburger Kreise) diskutierten über Lobbyismus, Transparenz und Augenhöhe.

"Nicht mit ihr und nicht ohne sie", so ließe sich das Verhältnis von Wirtschaft und Politik beschreiben. Unternehmen, Verbände und Organisationen wollen ihre Interessen gegenüber der Politik vertreten. Sie versuchen direkt oder indirekt, Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Lobbyismus ist ein bekanntes Instrument, mit dem sich Akteure der Wirtschaft Gehör in der Politik verschaffen und damit auch nicht selten Einfluss auf politische Gestaltungsprozesse nehmen. Darüber hinaus führen eine globalisierte Ökonomie und die fortschreitende technische Entwicklung zu neuen Fragen und Tönen in Wirtschaft und Politik. Vor diesem Hintergrund wollen wir mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft über die Legitimität und Wirkung politischer Aussagen und Statements der Wirtschaft diskutieren.

Referenten waren Reinhold von Eben-Worlée, Geschäftsführender Gesellschafter E.H. Worlée & Co. (GmbH & Co.) KG; Präsident des Verbands „Die Familienunternehmer“, Helena Peltonen-Gassmann, Transparency International Deutschland e. V., Regionalgruppenleitung Hamburg/ Schleswig-Holstein sowie Hauke Harders (Unternehmer, Hamburger Kreise).

Es moderierte Dr. Marc Hübscher, Partner der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Hamburg. Die Begrüßungsrede hält Annett Nack-Warenycia, Vorsitzende des Ausschusses Gesellschaftliche Verantwortung der Handelskammer Hamburg.

Die Veranstaltung war der Auftakt zu der Reihe „Kulturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft“, die im November fortgesetzt wird.

Fotos: Handelskammer Hamburg/Bernd Jonkmanns