Wer nicht bereit ist, mehr in Bildung zu investieren, wird den Kindeskindern erklären müssen, wieso man sich hier zu lange mit der Vergangenheit statt der Zukunft beschäftigte. Professor Dr. Thomas Straubhaar, Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere internationale Wirtschaftsbeziehungen, an der Universität Hamburg, im Interview zu den Ergebnissen der Pisa-Studie 2019.

Deutschland beschäftigt sich mit der Vergangenheit - statt mit der Zukunft

Die Pisa-Ergebnisse müssen alarmieren – und lassen nur einen Schluss zu: Wer nicht bereit ist, mehr in Bildung zu investieren, wird den Kindeskindern erklären müssen, wieso man sich hier zu lange mit der Vergangenheit statt der Zukunft beschäftigte.

Wenige Zahlen können ein Mehrfaches sagen als viele Worte. So lässt bereits ein schneller Blick auf das Ausgabenverhalten erkennen, was den Menschen (un)wichtig ist: Es ist die Vergangenheit, nicht die Zukunft, die den Deutschen lieb und teuer ist. Für den Sozialstaat zur Korrektur von Problemen geben sie viel, für Bildung zur Verhinderung von Problemen zu wenig aus.

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